THIS MATCH WAS LEGEN..-WAIT FOR IT-..DARY

“Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär.” Frei nach der Werbeikone des Wiener Zuckers ging die beste Heimmannschaft der Liga in die viertletzte Runde der heurigen Meisterschaft gegen den FC Billroth. Ein Sieg war Pflicht, um weiterhin vom Titel träumen zu dürfen und dementsprechend engagiert startete die erneut etwas umgestellte Offensivabteilung bei strahlendem Sonnenschein und erspielte sich in den ersten 20 Minuten gleich vier gute Möglichkeiten, wobei man die letzte Kaltschnäuzigkeit und Konsequenz noch vermissen ließ. Und Tore, die man nicht schießt, bekommt man eben: Aus der Mitte heraus ein schneller Lochpass zwischen zwei Unionverteidigern hindurch, der torhungrige Stürmer der Gäste startet richtig, wird von Chrisi, der diesmal wieder für Tobi einsprang, zwar noch kurzfristig aufgehalten, kann aber im zweiten Versuch ins leere Gehäuse einschieben. Die Union musste daraufhin den Schock erst einmal verdauen, kam nicht mehr zwingend vors Tor. Erst langsam arbeitete man sich wieder öfter in den Gefahrenbereich Billroths, dann hatte Stoffl aber seinen ersten großen Auftritt des Nachmittags, als er im Strafraum auftauchte und quasi auf der Toroutlinie stehend von hinten einen Stoß bekam – Elfmeter – Thomas tritt an – Tor, aber der Schiri hatte kurz vor dem Schuss schon abgepfiffen – Neuausführung – Mr. Cool tritt erneut an – 1:1 – Pause.

Halbzeit 2 gestaltete sich zunächst relativ offen, wobei die Union sich bessere Chancen erspielte, der Gegner sorgte aber durch einen Schuss ans Außennetz für Aufsehen. In der 60. Minute dann plötzlich der erste Paukenschlag: der ambitionierten und mit einigen starken Kickern gespickten Gästetruppe gelang es offensiv durchzubrechen und Innenverteidiger „Jäcki“ sah sich gezwungen seine zweite gelbe Karte abzuholen, nachdem er im ersten Durchgang bereits Gelb nach Foul gesehen hatte. Die Stars der besten Heimmannschaft damit nur noch zu zehnt und wieder denkbar weit vom Ziel entfernt. Doch trotz der Hitze schaffte es die Union mit Lauf- und Kampfbereitschaft weiter nach vorne gefährlich zu bleiben. Bomber Stephan verpasste nach schnell vorgetragenem Angriff über die Seite und Stanglpass alleinstehend das Runde ins leere Eckige zu nageln, stattdessen kullerte der Ball ans Aluminium und Billroth klärte. Zehn Minuten vor Schluss machte es die Unionsolospitze aber doch noch einmal besser und traf nach Gestocher im Strafraum aus fünf Metern ins linke untere Eck. Bei Mannschaft, Bank und den treuen Heimfans brach erlösender Jubel aus, welcher allerdings durch die zweite gelb-rote Karte bereits eine Minute später einen ersten Dämpfer erlitt. Stoffl kann sich bei der Unterbindung eines Angriffs des Gegners nur mit einem Foul helfen und da er in der ersten Halbzeit unglücklich bereits einmal gelb gesehen hatte (Der Schiri hatte eine Aussage missinterpretiert), musste er vom Feld. Postwendend stellte Chefcoach Gerhard nochmals um und man versuchte, hinten dicht zu machen. Der Gegner schaltete voll auf Offensive und erzeugte nun immer wieder über die Nummer 8 und über ihre Stürmer Druck, welcher dann auch in zwei Hochkarätern resultierte, die Billroth aber neben beziehungsweise über das Tor vergab. Man schien das Spiel mit letzter Kraft doch noch für sich entscheiden zu können- dann aber der zweite Dämpfer: die Nummer 8 nahm sich in Minute 90 nochmals ein Herz, sprintete von links mit viel Tempo in den Strafraum und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Besagte Titelträume schwanden dahin, der Billrothstürmer trat an, doch Teufelskerl Chrisi errät die richtige Ecke und pariert den platzierten Schuss ins rechte untere Eck, womit er schlussendlich auch den Sieg festhielt, denn in der vierminütigen Nachspielzeit passierte nichts mehr.

Unfassbares Spiel gegen einen sympathischen Gegner, der der Union alles abverlangte, wobei selbige erneut Moral bewies. Das Team um Käptn Thomas bleibt vorne dran und will in der nun endgültig heißen Phase der Meisterschaft noch neun Punkte einfahren. Insbesondere gegen Südtirol hat man ja auch noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen oder um auch mal lateinisch zu parlieren: Ceterum censeo, Südtirolem esse delendam.

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HARTER KAMPF GEGEN NEULANDSCHULE

Nach zwei souveränen Siegen gegen Vienna Internationals und dem ehemaligen Meister Neusimmering, galt es gegen Neulandschule weiterhin den Schwung aus dem Covermatch mitzunehmen und den aufgrund der besseren Tordifferenz momentan noch vor uns positionierten Meister weiter unter Druck zu setzen.

Leider fielen aber so viele Josefstädter aus, wie noch nie in der heurigen Saison und so musste man mit nur 11 Mann und zwei Spielern, die nur eines oder gar kein Training in letzter Zeit absolviert hatten, über 90 Minuten antreten. Dementsprechend stellte man auch die Taktik um und tat sich zu Beginn sehr schwer, die windigen Verhältnisse trugen das ihrige dazu bei, dass man erst nach einiger Zeit wieder mehr Selbstvertrauen fand und Torchancen herausspielte. Ausgerechnet Verteidiger Tim brachte dann die Fans der Weiß-Roten zum Jubeln- ein satter Schuss aus rund 20 Meter fand nach einer guten halben Stunde den Weg ins linke untere Eck des gegnerischen Tores zum 1:0- Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel wollte man mit dem 2:0 den Sack zu machen und blieb auch aggressiv, aber das Tor wollte nicht gelingen und so konnte Neulandschule, die im Mittelfeld viele Kopfballduelle gewannen (hier merkte man Tittis Fehlen) und Mitte von HZ 2 eine gute Ausgleichsmöglichkeit herausspielten, bei der sich Kapitän Thomas aber im letzten Moment in den Schuss warf, durften auf eine Überraschung hoffen. Doch die Union, die auch in der Schlussphase noch einige gute Chancen vorfand, während der Gegner über die hohen Bälle nicht mehr zum Erfolg kam, nahm schlussendlich trotz der sehr dezimierten Mannschaft die wichtigen 3 Punkte mit.

Somit ist der Meistertitel weiterhin realistisch. Durch den doch sehr großen Unterschied in der Tordifferenz, muss man dabei zwar wahrscheinlich auf einen Umfaller des amtierenden Champs hoffen, doch das Unentschieden von Südtirol gegen Weasel United heute beweist, dass auch die direkten Konkurrenten gegen „kleine“ Gegner Punkte lassen können.

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UNION AT ITS BEST

Die Union schlägt auf dem Leopoldauer Platz Cover-Direct mit 3:1 (2:0) und fügt dem regierenden Meister somit die erste Saisonniederlage zu!

Nach der unerwarteten Pleite letzte Woche gegen die Wiener Virtuosen war Wiedergutmachung angesagt und dementsprechend motiviert ging das Team von Chefcoach Gerhard, der ausnahmsweise nahezu aus dem Vollen schöpfen konnte, von der ersten Minute weg ans Werk. Und das „weiße(eig: weiß-rote) Ballett“ der DSG schlug ein wie der Blitz: Nachdem Bomber Stephan sich geschickt durchtankte, gab´s Elfmeter und Abwehrchef Thomas, der heuer zum Elferschützen vom Dienst avanciert war, ließ sich auch diese Gelegenheit nicht nehmen und netzte mit dem dazugehörigen Glück- der Ball ging von der Stange und dem Hinterkopf des Goalies in die Maschen- ein, gerade mal 3 Minuten waren hier gespielt.

Beflügelt von der Führung besann man sich alten Tugenden wie Biss und Aggressivität und so wirkte Cover, die Dank guter Arbeit von der Flügelzange Gernot und Patrick, sowie der Doppel- 6 Stoffl/Titti, kaum ihr Passspiel aufziehen konnten und es in HZ 1 fast ausschließlich mit hohen Bällen probierten, verunsichert.  Einzig Tobi wollte Cover nicht ohne Topchance lassen und passte direkt zum gegnerischen Stürmer, zeigte aber danach in der 1:1-Situation seine Klasse und machte die Chance auch wieder zunichte. Die Union kam noch zu weiteren guten Aktionen nach vorne bis Kopfballmonster Stephan wieder zuschlug und in einer sehenswerten Aktion von der Strafraumgrenze auf den 2:0 – Pausenstand per Kopf „einschoss“.

In HZ 2 dann ein stärkerer Liga- Titelverteidiger: Cover versuchte es vermehrt flach und über die äußerst starke Nummer 10, kam somit immer wieder zu Chancen, aber auch die Union vergab mehrmals die Vorentscheidung. Und so kam es, wie es kommen musste: Erneut eine Aktion über den Cover-10 der links im Strafraum die Übersicht behält, an den 16er zurückspielt, von wo ihr Käptn zu wenig bedrängt einschießen kann. 2:1 also- 85 Minuten hier gespielt und somit gab´s auch noch die gebührende heiße Schlussphase im Topspiel der Runde, was auch Minute 89 beweist, in der gleich 5(!) Spieler mit gelb im Spielbericht aufscheinen, 4 davon auf Unionseite. Cover warf nochmals alles nach vorne, kassierte aber in der Nachspielzeit nach einem Konter noch das 1:3!

Endlich wieder mal eine starke Vorstellung der Union, die somit die letzte Möglichkeit nützt, um im Titelkampf nochmals mitzumischen, welcher nächste Woche mit dem in der Liga schon „traditionsreichen“ Duell Cover gegen Südtirol seine Fortsetzung findet, während die heute Erfolgreichen vor der vermeintlichen Pflichtaufgabe Vienna Internationals stehen.

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MÜHSELIGER AUFTAKTERFOLG

Man sah der Union im ersten Pflichtspiel der Rückrunde die suboptimale Vorbereitung an, zusätzlich galt es mit Weasel United den laut Chefcoach zweitbesten Gegner nach Cover-Direct zu schlagen, was dieser auch mit sehr gutem Pressing und wie schon in der ersten Begegnung sehr gutem Stellungsspiel untermauerte. Und so brauchte es schlussendlich, da spielerisch noch sehr wenig gelang, zwei Standardsituationen, nämlich einen indirekten Freistoß und einen Eckball, um auf die Siegerstraße zu gelangen und einen 2:1- Sieg nach Hause zu tragen.

Es bleibt spielerisch noch viel Luft nach oben, aber drei Punkte gegen Weasel müssen die Titelkonkurrenten erst  einmal holen und der Titel ist nach der erfolgreichen Hinrunde auch das sehr ambitionierte Ziel für die Rückrunde!

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IM SPITZENDUELL DEN KÜRZEREN GEZOGEN

Die Union unterliegt in Runde 10 im Spitzenspiel der DSG Liga in der Kendlerstraße dem bis vor dem Spiel noch Tabellenzweiten Südtirol und verliert somit den Tabellenführerstatus. In einer an sich ausgeglichenen Partie, in der die Union das Spiel macht, aber wegen etwas zu wenig Biss und dem doch sehr kleinen Rasen vor allem in Halbzeit 1 kaum zu Torchancen findet, erzielen die Südtiroler nach einem Freistoß in der Anfangsphase das Goldtor per Kopf. In der zweiten Halbzeit versuchen die Josefstädter nochmal alles, zeigen mehr Willen und erspielen vor allem durch die Einwechslung von Edeljoker Kirko auch noch 3 Hochkaräter. Die Südtiroler, die sich vor allem körperlich in sehr starker Verfassung und mit gutem Stellungsspiel gezeigt haben, verlegen sich zumeist nur aufs Kontern, bringen die Führung am Ende aber doch noch über die Zeit.

Als Fazit bleibt, dass man zu spät in das Spiel gefunden hat und sich offensichtlich in der Liga schon einen Namen erarbeitet hat, wenn man den unbändigen Jubel des Gegners nach Schlusspfiff betrachtet. Zu erwähnen auch noch der Schiedsrichter, der den richtigen Zeitpunkt seine Karriere zu beenden wohl versäumt hat. Die Unruhen, die durch diverse Fehlentscheidungen entstanden sind, sollten aber nicht als Ausrede gelten und sind in Zukunft abzustellen. Leider konnten heute auch nicht alle Spieler ihre Topform abrufen, positiv zu erwähnen allerdings einmal mehr Titti, der in seiner Debütsaison schon eine kaum zu ersetzende Bereicherung darstellt. Trotz allem bleibt die Union natürlich voll im Titelkampf und will zum Abschluss der Herbstsaison nochmal 3 Punkte gegen Elite 05 einfahren!

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EIGENTOR VERHINDERT 10. DSG- SIEG IN FOLGE

Gegen den amtierenden Meister Cover-Direct SC behauptet die Union mit einem 1:1- Unentschieden die Tabellenspitze und hat nach 4 Runden weiterhin 2 Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger. Das Führungstor für das Bergermayerteam in einem ansehnlichen Spiel erzielt Torfabrik Stephan. Durch ein unglückliches Eigentor Günters, bei dem er vom Gegner angeköpft wird und der Ball von ihm ins Tor abprallt kann Cover aber ausgleichen. In der Schlussphase drückt die Union dann nochmal aufs Tor des amtierenden Meisters aber mehr als ein Punkt will an diesem Tag nicht mehr gelingen. Die Josefstädter können aber mit dem bisherigen Saisonverlauf, besonders da man Aufsteiger ist, mehr als zufrieden sein:)

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UNION 6 + VIRTUOSEN 0 = TABELLENFÜHRUNG

Samstagvormittag ist ein ungewohnter, aber angenehmer Termin für ein Fußballspiel und das bewies die Mannschaft, als sie zum ersten Mal pünktlichst anwesend war.

Aufgrund mehrerer krankheitsbedingter Ausfälle, gab es einige Umstellungen im Vergleich zu den vorhergegangen Spielen: Kapitän Philip nur auf der Bank und Krobath gar nicht dabei. Dafür lief Titti zum ersten Mal auf seiner neuen Stammposition(?) auf, als Innenverteidiger, Gregorits gab den zweiten Sechser und Jakob wirbelte rechts im Mittelfeld. Erfreulich war auch die Präsenz zweier bis dato Abwesenden: Max und Patrick.

Nach zwei sehr knappen und hart erarbeiteten Siegen hatte man gehörigen Respekt vor dem Vorjahresvierten der DSG Liga und Aushilfschefcoach Dragi befahl, den Gegner erst einmal kommen zu lassen. Es begann allerdings von beiden Seiten sehr verhalten und somit gab es zunächst kaum Chancen, bis dann der Bomber mit einem direkten Freistoß wieder zuschlug. Wie fast mit Lucky(ehemals Luki) abgesprochen schoss Stephan den Ball direkt unter/zwischen, was auch immer, der Mauer durch und war damit unhaltbar für den Tormann.

1:0 Union und dann lief alles leichter und souveräner.

Jedes Tor zu beschreiben würde zu lange dauern, aber zusammenfassend kann man sagen, dass die gesamte Offensivabteilung(und dazu zählten auch  IV Tittes und LV Günter) die gegnerische Mannschaft schwindelig spielte und die Gegner somit am Ende sicherlich erleichtert waren, dass sie unter die Dusche durften.

Auch die scheinbar als Motivation gedachten Rufe des Gegners(„Die sind Aufsteiger, die müssen wir putzen..“) brachten nichts und man muss sagen, dass die Virtuosen wohl die Aufsteiger (obwohl schon ein 3:3 vs Hietzing gespielt wurde und FC Blues noch immer ohne Niederlage dasteht) unterschätzt haben.

Der Endstand von 6:0 war gerechtfertigt und man kann sich sicher sein, dass die Union im Rückspiel nicht mehr unterschätzt wird. Zu bemerken ist auch, dass bis jetzt alle Gegner recht hohes Niveau boten und gleichzeitig fair spielten, also ein erheblicher Unterschied zu den vergangenen Spielzeiten.

Neun Punkte und nur ein Gegentor ergeben sogar die zwischenzeitliche Tabellenführung! Also kann man nach drei Partien schon absehen, dass man auch in der Liga um die Spitzenplätze mitspielen kann, wenn man konstant gute Leistungen bringt. Ob man, zu diesem Zeitpunkt natürlich etwas vermessen zu sagen, auch um den Titel mitspielen kann, wird schon die nächste Partie beweisen. Ein erstes großes Highlight, das Kräftemessen mit dem Favoriten der Liga, dem Titelverteidiger Cover-Direct SC steht an und da wird man sich wohl noch steigern und sehr konzentriert auftreten müssen, um nicht unter die Räder zu kommen und um vielleicht sogar einen Punktegewinn zu realisieren.

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